Ihr Hundeberater
(ohne Zulassung nach § 11 TSchG!)
-
Verhaltensberatung zum partnerschaftlichen Miteinander -
mitglied der europäischen kynologischen union (eku)
 

“Die Hundeerziehungs-Methode” nach .....

Ganz grundsätzlich aber gilt aus meiner Sicht: Es gibt nicht DIE Methode. Es kann sie nicht geben, da bei der Erziehung und Ausbildung immer die Eigenarten des Hundes (Rassetypik, Aufzuchtbedingungen,  “Vorschäden”, Umweltbedingungen etc.) und insbesondere die des Halters (autoritär, sensibel, weichherzig, inkonsequent, durchsetzungsfähig, bestimmend, führend, passiv ...) und seines Umfeldes (Stadt, Dorf, Risikosituationen ...) beachten werden müssen!

Und eigentlich gilt es in meiner Beratungspraxis, den Hund beim Verständigen mit dem Halter zu unterstützen. Ein Nebenprodukt hierbei ist, dass “Hund” hierdurch auch erzogen und ggfl. ausgebildet wird. Mein Grundanliegen ist hierbei, die Kommunikation zwischen Hund und Halter sicherzustellen oder mindestens zu verbessern. Denn wir kennen aus dem “wirklichen” Leben, dass die meisten Missverständnisse zwischen Menschen auf Verständigungsprobleme zuruckzuführen sind. So wie Missverständnisse beim Menschen zu Konflikten führen können, so auch beim Team Mensch-Hund.  Hinzu kommt noch, dass Hunde durch ihr genaues Hinschauen und Beobachten unsere körpersprachliche Kommuniktation leider allzuoft fehlinterpretieren. Ganz zu Schweigen von dem “Zutexten”, mit dem Hundehalter versuchen, ihrem Vierbeiner etwas zu vermitteln. Erschwert wird das Ganze dann noch durch das -für uns Hundehalter unglückliche Phänomen der  “telepathischen Fähigkeiten” unserer Hunde.

Wir wollen Familien- und Begleithunde auf einer partnerschaftlichen auf LIEBE ausgerichteten Basis erziehen, ohne physischen oder psychischen Druck. Folglich wenden wir bei der Erziehung oder db_In der Trasnportkiste 0011Ausbildung keine körperliche oder seelische Gewalt an, sondern versuchen unsere Lieblinge zu motivieren und  als Partner im alltäglichen Leben zu gewinnen.

Hierbei helfen uns unsere Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen aus über 35 Jahren Hundeausbildung sowie den Anregungen u.a. von Frederik Reiter.

Wichtigste Grundlage bei der Erziehung unseres Vierbeiners ist die Schaffung einer gesunden Vertrauensbasis und die Liebe zum Hund. Das Vertrauen muss gegenseitig vorhanden sein. Ein Hund, der bei der Erziehung unter Druck gesetzt, der immer kontrolliert wird, der immer an der Leine laufen muss, bei dem  jeder Kontakt zu anderen Hunden unterbunden wird, wird  nie Vertrauen aufbauen! Vertrauen  muss als erstes vom Halter angeboten und erarbeitet werden.

Vertrauen setzt daher voraus, dass ich meinen Vierbeiner erzogen habe bzw. ihn partnerschaftlich erziehe. Vertrauen bedeutet, dass Sie Ihrem Hund LIEBE entgegenbringen. Dies findet seinen tieferen Sinn in der buddhistischen Lehre.Negatives Verhalten (Schwingungen) wirken sich auf den Hund auch negativ aus. Nutzen Sie bei der Erziehung Ihre positiven Gefühle -Sie werden erfolgreich sein!

Für die Schaffung eine soliden Vertrauensbasis sind einige Regeln zu beachten und es stehen uns verschiedene Hilfsmittel zu Verfügung:

  • - grundsätzlich keine Gewalt  (auch nicht den kräftigen Leinenruck oder gar
      Nackenschütteln)
  • - Hund frei laufen lassen  (wo immer es die verkehrliche Lage es zulässt)
  • - immer nur indirekt kontrollieren (Hunde sind Telepathen und merken, wenn Sie sie durch
      Anschauen kontrollieren)
  • - “ohne Aufsicht” warten lassen, (z.B im geöffneten Kofferraum des Autos oder vor der Türe)
  • - Türen offen stehen lassen, anstelle sie zu verschließen (unserem Hund sollte ich  vermittelt
      haben, dass er bestimmte Bereiche nicht betreten darf), etc.

Dies alles soll dem Hund zeigen, dass wir ihm Vertrauen entgegen bringen. Für die Umsetzung greifen wir vor allem zurück auf die Kenntnisse aus der Verhaltensforschung  von

  1. - Dr. Dorit  Feddersen-Petersen,
  2. - Frederik Reiter (So erzieht man seinen Hund zum Hausgenossen),
  3. - Eberhard Trummler,
  4. - Eric H. W. Aldington,
  5. - R. & L Coppinger,
  6. - Turid Rugaas u.a.
  7. - Monty Roberts (Der Pferdeflüsterer)
  8. - Dr. Martin Pietralla (Clicker-Training)
  9. - Rupert Shaldrake (z.B. Der 6. Sinn der Tiere)
  10. - Renè Egli (z.B. Das Lola-Prinzip)
  11. - u.v.a.

sowie auf unsere langjährigen Erfahrungen in der Hundeausbildung und -erziehung.

Und da wir es nicht nur mit Hunden zu tun haben, helfen uns die Erkenntnisse der Pschyologen, Verhaltensforscher und Biologen Sigmund Freud , Alfred Adler, Burrhus Frederic Skinner, John B. Watson, Iwan Petrowitsch Pawlow oder Rupert Sheldrake beim Umgang mit  “Verhaltensauffälligen” oder “Verunsicherten”.

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